28.07.2012 – Deutschland-Reise nach Köln

Es geschah an einem Samstag im Juli – genauer, es war der 28. Juli 2012, 10:58 Uhr. Opfer waren 5 Zossen namens Markus, Nobse, Oli, Torte und Andi – Tatort war der Karlsruher Hauptbahnhof. Hier begann das ganze Übel mit dem ICE nach Köln, Abfahrt 11:00 Uhr, Gleis 3. Wir trafen uns wie immer, wenn wir mit dem Zug fuhren an der Bäckerei bei der großen Anzeigetafel 15 Minuten vor der Abfahrt. Noch kurz Frühstück geholt und dann los zum Bahnsteig Nummer 3. Wo hält der Bistrowagen? Ah, am Abschnitt F, wir stehen richtig. Es war 10:58 Uhr als ein ICE einfuhr, nur leider fuhr der Bistrowagen an uns vorbei und hielt bei Abschnitt B – jetzt hieß es sputen. Wir schafften es alle gerade noch rechtzeitig vor Abpfiff in den Zug. So, erst mal ein gepflegtes Bierchen zur Einstimmung auf einen tollen Tag in der Domstadt. Kurz nach 12 Uhr waren wir in Frankfurt Hauptbahnhof – wo? Ja, am Hauptbahnhof in Frankfurt, komisch, normalerweise müssten wir am Flughafen sein. Egal, passt schon. Paar Minuten später waren wir am Bahnhof Frankfurt Hanau – da waren wir noch nie! Im Tablett mal geschaut wo wir uns da rumtreiben – eigentlich liegt Köln ja nordwestlich von Frankfurt, aber unser Zug fuhr mal gemütlich in Richtung Osten. „Hallo Schaffner, sind wir hier im Zug nach Köln?“ Er grinste nur und meinte: „Nein, der fährt nach Kiel!“ Beginnt auch mit K, hat auch 4 Buchstaben, aber keinen Dom! „Ok, und wie kommen wir nach Köln?“ „Kassel umsteigen und zurück nach Frankfurt, von dort in den ICE nach Köln, dann seit ihr so zirka um 18 Uhr dort!“ Naja, wir fuhren dann bis Kassel, stiegen dort in den ICE über Dortmund, Essen, Duisburg und Düsseldorf und waren auch um 18 Uhr dort, mussten aber nicht mehr das Risiko eines Umstiegs eingehen. Neuer Rekord: 7 Stunden mit dem ICE.

Wo haben wir den Fehler gemacht? Ganz einfach: Der Zug nach Kiel hatte Verspätung und fuhr kurz vor 11 Uhr ein und der Zug nach Köln hatte etwas Verspätung. Durch den fehlenden Bistrowagen hatten wir keine Zeit mehr auf die Anzeige am Zug zu schauen – da war es dann passiert!

Der Tag war am Arsch, aber es gab ja noch einen Abend. Wie immer bezogen wir das Quartier bei unserem Freund Werner in der Römerschänke. Abendessen gab’s im Früh, hier begann auch der Kölsch-Wettkampf zwischen Oli und Torte, den Oli leider 5:1 verlor. Die Nacht verbrachten wir im Kölner Treff, der nur paar Meter von unserem Hauptquartier entfernt liegt. Bei kölscher Musik und Pittermännchen lässt sich hier die Zeit gut verbringen. Schön ist es auch, wenn der Köbes einen schon von weitem erkennt und mit einem Grinsen im Gesicht begrüßt.

Sonntags ging es dann im ICE wieder zurück nach Karlsruhe, diesmal sogar im richtigen Zug.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*