21. Juli 2014 – Ausflug in die Pfalz

Über diesen Ausflug muss ein Bericht geschrieben werden. Was ganz langsam und gemütlich begann, nahm plötzlich eine unerwartete Wendung und eskalierte.WeinfestWollen wir aber ganz vorne anfangen. Irgendwann sagte unser Präsident einmal, dass er gerne wieder einen Ausflug mit allen Zossen und den Frauen machen möchte – so wie damals in eine Besenwirtschaft. Den Termin haben schnell festgelegt und es waren auch fast alle dabei.

Horst organisierte nicht nur den Bus, sondern war gleichzeitig auch noch unser Kutscher. Und wie es sich für einen richtigen Kutscher gehört, legte er auch die Reiseroute fest und sorgte für Kaltgetränke auf der Hinfahrt.
Treffpunkt war pünktlich um 13 Uhr am McDrive. Nur einer brauchte wieder seinen speziellen Auftritt; Nobse, unser Präsident! Klar! Biste als erste da, applaudiert ja niemand. Kommste als letzter, flippen alle aus und freuen sich!
Pfalz3So verließen wir mit leichter Verspätung unser Badnerland und fuhren über die Rheinbrücke in die Pfalz nach Hagenbach ums Sonja und Steffen einzusammeln. Nach etwa 20 ewig langen Minuten Fahrt benötigen unsere Damen die erste Pause um sich Sekt an der Tanke zu kaufen.
Unser erstes Ausflugsziel war das Cafe Solo in Weisenheim am Berg. Wenn wir nicht genau auf den Weg geschaut hätten, könnte man meinen Horst hat uns in die Toskana gefahren. So eine geile Lokation – wow – es sah ja auf den Bildern schon toll aus, aber es dann live zu erleben, hat alles übertroffen. Nach etwa zwei Schorle, lecker Essen und für die meisten um 14,70 Euro leichter ging es in Weisenheim ins Holz-Weisbrodt um auf der Wiese ein weiteres Schorle oder andere gekühlte Getränke zu genießen.
Auf dem Heimweg legten wir nun einen Zwischenstopp auf dem Weinfest in Venningen ein. Wie eingangs erwähnt: Was ganz gesittet begann nahm eine unerwartete Wendung!
Pfalz1Bei den Jungwinzern wurde Torte von der Weinprinzessin mit Sie angesprochen, weil er so alt aussieht. Diese hatte sich natürlich nicht gerade positiv aufs Trinkgeld ausgewirkt.
In einem Hinterhof nahmen wir dann unser Abendessen zu uns. Ein kleines Stückchen weiter war Sand aufgeschüttet und aus den Boxen dröhnte Mallemusik – das passte wie Arsch auf Eimer. Und nein, wir haben uns nicht wie im Bierkönig verhalten, wir standen nicht alle plötzlich oberkörperfrei da oder Im Bikini, für einen gratis Tequila. Auch haben wir dem DJ nicht gesagt, welche Lieder er spielen soll. Wir haben keinen Jägermeister getrunken und uns die Schorle sinnlos in den Kopf geschüttet. Wer das alles behauptet – hat Recht!! Um es mal so zusagen, man hat den Eindruck gewinnen können, die wussten dass wir kommen und haben extra eine Party für uns organisiert!

Gegen 23 Uhr haben wir unsere Party wieder verlassen, als plötzlich unser „Hagenbacher“ die glorreiche Idee hatte. „Hey, in Hagebach isch Sportfest, wart mal, ich ruf schnell an und bestell schon mal!“ Gesagt getan. Etliche weitere Schorle und Nussschäpse warteten darauf vernichtet zu werden. Die Band spielte gute Musik, wir hatten unseren Spaß und bei einigen gingen langsam die Lichter aus.
Nach Hagenbach ging es zurück nach Karlsruhe und alle gingen nach Hause – alle? Nicht wirklich! Zwei tapfere Zossen hatten noch die glorreiche Idee und ließen sich ins Topsy fahren. Ein letztes Hefe zum Abschluss, beide total besoffen, Taxi nach Hause und endlich ins Bett!

So endete ein grandioser Zossenausflug, der unbedingt wiederholt werden muss. Und das Schönste daran – sogar die Frauen hatten ihren Spaß!!
Die Pfalz wird uns wieder sehen, und das ist keine Drohung!

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