11. November 2012 – Auftakt der Karnevalssession in Köln

fastelovendMan lernt dazu und fährt rechtzeitig los um pünktlich in Köln zu sein. Um auf Nummer ganzsicher zu gehen sind wir bereits am 10.11. um kurz vor 11 Uhr mit den ICE600 – diesmal auf direktem Weg – in Richtung Domstadt losgefahren. Wie immer war auf die Deutsche Bahn verlass … genau auf dem Streckenabschnitt, auf dem wir normerweise mit knapp 300 km/h die Höchstgeschwindigkeit erreichen, sind wir gestanden. Warum? Auch das Personal konnte uns keine Auskunft geben. Unseren obligatorischen Stammplatz auf der Zughinfahrt im Bordbistro haben wir natürlich eingenommen, nur der Bordservice lies diesmal zu wünschen übrig. Wie hieß doch gleich der Slogan: „Die Bahn macht mobil!“ – da haben sie wohl recht, denn unser Bier mussten wir uns selbst an den Tisch organisieren.

In Köln mit etwas Verspätung angekommen haben wir unser Quartier bei Werner in der Römerschänke bezogen. Für alle unter uns, die es noch nicht wissen: Am Samstag ist um 15:30 Uhr Anpfiff des Bundesligaspieltags – das war schon immer so und wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, Rolo! Dieser Fußballsamstag stand unter dem Motto:“Nix zu holen für die Hessen!“ Sowohl der KSC gewann gegen Darmstadt, als auch die Bayern siegten mühelos gegen fluglahme Frankfurter Adler.

Immer mal was Neues dachten wir uns bei unserem abendlichen SchniPoSa-Restaurantebesuch – hat wohl am Hammerpreis von 5,50 € gelegen. Zur Einstimmung auf den nächsten Tag haben wir im Kölner Treff vorgefeiert – allerdings nicht ohne Folgen, denn die Nachwehen bekam der ein oder andere Zosse am nächsten Tag zu spüren.

WAHNSINN!! Die Menschenmassen die von Richtung Bahnhof in die Altstadt strömten – laut Zeitung zirka 80.000 – gefühlt einige 10.000 mehr. Wahrscheinlich lag es auch am blauen Himmel mit Sonnenschein, der Touristen aus ganz Deutschland nach Kölle lockte – und die Zossen mittendrin. Vorm Kölner Treff feierten wir den ganzen Tag den Beginn der Karnevalsession mit dem diesjährigen Motto: „Fastelovend em Blot, he un am Zuckerhot.“ Nach seinem beruflichen Wegzug nach Berlin konnte man sein Dasein lediglich auf Facebook verfolgen und plötzlich stand er vor uns: Michael „Hotzenplotz im Bärchenkostüm“ Bernatek! Gegen 1 Uhr war dann auch für den letzten von uns der Abend zu Ende und der Zug fuhr am Montag wieder zurück nach Karlsruhe in den Alltag.

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